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FINANZEN
Dein Weg. Deine Zukunft.

Vermögensaufbau

Dein Geld soll für dich arbeiten – nicht auf dem Girokonto an Wert verlieren.

Warum du dein Geld investieren musst

Die Inflation liegt in Deutschland langfristig bei rund 2-3% pro Jahr. Das bedeutet: Wer sein Geld auf dem Tagesgeldkonto lässt, verliert real jedes Jahr Kaufkraft. 100.000 Euro auf dem Konto sind in 20 Jahren real noch ca. 67.000 Euro wert – bei 2% Inflation. Das Girokonto ist kein sicherer Ort. Es ist ein langsamer Wertverlust.

Vermögensaufbau bedeutet nicht, spekulative Wetten einzugehen. Es bedeutet, dein Kapital klug und diversifiziert anzulegen, damit es real wächst und deine finanzielle Sicherheit stärkt. Und das funktioniert heute besser als je zuvor – durch günstigere ETFs, Sparpläne und Digitalbroker.

7-9%

Historische Rendite breit gestreuter Aktien-ETFs pro Jahr im langfristigen Durchschnitt

-2,5%

Reale Rendite auf dem Tagesgeldkonto nach Inflation – du verlierst jedes Jahr an Kaufkraft

Der beste Zeitpunkt zu investieren war vor 20 Jahren. Der zweitbeste ist heute. Selbst mit 300 Euro monatlich kannst du über 20 Jahre erhebliches Vermögen aufbauen – wenn du jetzt anfängst.

Dein Risikoprofil bestimmt deine Strategie

Es gibt kein "richtig" oder "falsch" beim Investieren – es gibt nur das, was zu dir, deiner Lebenssituation und deinen Zielen passt. Deshalb starten wir immer mit deinem Risikoprofil.

Konservativ

Sicherheit vor Rendite

Du willst dein Kapital sicher wissen und kannst mit kurzfristigen Kursschwankungen schlecht schlafen. Rendite ist sekundär.

ETF 20%
Anleihen 50%
Tages 20%
Immo 10%
20% Aktien-ETF
50% Anleihen/Festgeld
20% Tagesgeld
10% Immobilienfonds

Erwartete Rendite: 3–5% p.a.

Ausgewogen

Balance aus Rendite und Sicherheit

Du willst langfristig Vermögen aufbauen, aber nicht zu hohe Schwankungen. Der klassische "60/40"-Ansatz modernisiert.

ETF 60%
Anl. 25%
Immo 15%
60% Aktien-ETF (global)
25% Anleihen
15% Immobilienfonds

Erwartete Rendite: 5–7% p.a.

Wachstum

Maximales Wachstum

Langer Anlagehorizont, starke Nerven, maximale Rendite. Du weißt, dass Kursschwankungen dazugehören und bleibst dabei.

ETF 80%
EM 10%
Alt 10%
80% Aktien-ETF (global)
10% Emerging Markets
10% Rohstoffe/Alternatives

Erwartete Rendite: 7–9% p.a.

Die wichtigsten Anlageklassen

📊

ETFs (Exchange Traded Funds)

Die Königsdisziplin des Privatanlegers. ETFs sind Indexfonds, die einen ganzen Markt abbilden – z.B. alle 1.600 größten Unternehmen der Welt. Günstiger, transparenter und historisch effizienter als aktiv gemanagte Fonds.

Ein MSCI World ETF beispielsweise bildet über 1.600 Unternehmen aus 23 Ländern ab. Du investierst also automatisch in Apple, Microsoft, LVMH, Toyota und hunderte weitere – mit einer einzigen Position.

Ab 1 Euro/Monat Kosten: 0,1-0,5%/Jahr Hochliquide
🏢

Aktiv gemanagte Fonds

Fondsmanager versuchen, den Markt zu schlagen. Das klingt gut, ist aber statistisch schwierig: Über 10 Jahre schlagen weniger als 20% der aktiven Fonds ihren Vergleichsindex. Kosten sind deutlich höher als bei ETFs.

In bestimmten Marktsegmenten (z.B. Schwellenländermärkte, Spezialthemen) kann ein aktiver Fonds trotzdem sinnvoll sein. Das hängt vom spezifischen Fonds und Markt ab.

Kosten: 1,5-2,5%/Jahr Professionelles Management
🏠

Immobilien

Die beliebteste Anlageform der Deutschen. Entweder als Eigennutzung, als Kapitalanlage zur Vermietung oder indirekt über Immobilienfonds und REITs. Immobilien bieten Inflationsschutz, Mieteinnahmen und potenzielle Wertsteigerung.

Eine direkte Anlageimmobilie braucht Kapital, Verwaltungsaufwand und Standortwissen. Für Einsteiger sind Immobilien-ETFs oder REITs oft der pragmatischere Einstieg.

Inflationsschutz Mietrendite Illiquide
📈

Einzelaktien

Direktinvestitionen in einzelne Unternehmen. Hohes Ertragspotenzial, aber auch hohes Einzelrisiko. Eine Position kann auf null fallen, ein ETF nie. Für erfahrene Anleger als Beimischung sinnvoll.

Meine Empfehlung: Einzelaktien maximal 10-20% des Portfolios, der Rest diversifiziert in ETFs. So partizipierst du an möglichen Überrenditen, ohne das Gesamtportfolio zu gefährden.

Hohes Potenzial Hohes Risiko Ab 0 Euro Kosten
📋

Anleihen und Festgeld

Sichere, renditeschwachere Anlagen. Staatsanleihen und Unternehmensanleihen mit guter Bonität bieten verlässliche Zinsen und stabilisieren ein Portfolio. In Zeiten höherer Zinsen wieder attraktiver geworden.

Als Tagesgeld oder Festgeld einfach und sicher. Als Teil des Portfolios reduzieren Anleihen die Schwankungsbreite deutlich – ideal für konservativere Anleger oder als Puffer kurz vor dem Rentenalter.

Niedrigeres Risiko 3-5% p.a. moglich
🥇

Rohstoffe und Gold

Gold gilt als Krisenwahrungs- und Inflationsschutz. Rohstoffe wie Ol, Kupfer oder landwirtschaftliche Produkte bieten weitere Diversifikation. Als Beimischung (5-10%) kann das Portfolio stabiler machen.

Gold zahlt keine Dividenden und hat langfristig geringere Renditen als Aktien. Der Hauptzweck ist Diversifikation und Krisenabsicherung – nicht Rendite.

Krisenabsicherung Inflationsschutz

Steueroptimierung – legale Wege zur Mehrrendite

Steuern sind der größte Kostenfaktor beim Vermögensaufbau, den die meisten Menschen ignorieren. Dabei gibt es legale Wege, die Steuerlast erheblich zu reduzieren – und das macht einen gewaltigen Unterschied über lange Zeiträume.

Sparer-Pauschbetrag nutzen

1.000 Euro/Jahr (2.000 Euro für Verheiratete) sind steuerfrei. Stelle sicher, dass du deinem Broker einen Freistellungsauftrag erteilt hast – sonst zahlst du Abgeltungssteuer auf Kapitalerträge, die du gar nicht musst.

Verlustverrechnung nutzen

Verluste aus Aktiengeschäften können mit Gewinnen verrechnet werden. Das senkt die Steuerlast. Nicht verkaufen und sofort zurück kaufen – das gilt als Steuerhinterziehung. Aber strategisches "Tax Loss Harvesting" ist legal und sinnvoll.

Steuerliche Altersvorsorge integrieren

Rürup-Rente und bAV ermöglichen Investitionen mit vorversteuertem Geld. Du sparst also erst die Steuer und investierst das gesparte Geld mit. Das ist ein enormer Hebeleffekt.

Thesaurierung vs. Ausschüttung

Thesaurierende ETFs reinvestieren Dividenden automatisch. Das vermeidet die sofortige Besteuerung von Ausschüttungen und nutzt den Zinseszins besser. Für den langfristigen Vermögensaufbau oft die bessere Wahl.

Ehegatten-Splitting nutzen

Verheiratete können Depots optimal aufteilen. 2.000 Euro Sparer-Pauschbetrag statt 1.000 Euro. Bei unterschiedlichen Einkommensniveaus können Kapitalerträge dem Partner mit niedrigerem Steuersatz zugeordnet werden.

Vorabpauschale verstehen

Seit 2018 werden thesaurierende ETFs jährlich gering besteuert (Vorabpauschale), auch ohne Verkauf. Das klingt erst negativ, aber: Ein Stundungseffekt bleibt bestehen und die Endbesteuerung reduziert sich entsprechend.

Mein Beratungsprozess für deinen Vermögensaufbau

1

Finanziellen Ausgangspunkt erfassen

Wir schauen uns dein aktuelles Einkommen, deine Ausgaben, bestehende Verbindlichkeiten und verfügbares Kapital an. Keine Wertung, nur Fakten. Der erste Schritt ist immer Klarheit.

2

Notgroschen sicherstellen

Bevor ein Euro investiert wird: 3-6 Netto-Monatsgehaltssatz als Notgroschen auf dem Tagesgeldkonto. Das ist das Fundament. Ohne Notgroschen musst du im Ernstfall Investitionen schlecht gelegen verkaufen.

3

Risikoprofil und Ziele definieren

Was willst du erreichen? Finanzielle Freiheit mit 55? Eine Anzahlung für eine Immobilie? Kapital für die Kinder? Je nach Ziel und Zeithorizont wählen wir die richtige Strategie und Anlageklassen.

4

Portfoliostruktur entwickeln

Wir bauen eine auf dich zugeschnittene Portfoliostruktur. Welche ETFs, welche Gewichtung, welcher Broker? Ich erkläre dir jeden Schritt und warum wir ihn gehen – kein Abnicken von Standardlösungen.

5

Steueroptimierung einbauen

Freistellungsauftrag, richtige Depotstruktur, Wahl zwischen thesaurierenden und ausschüttenden ETFs, Nutzung steuerbegünstigter Vehikel – all das integrieren wir von Anfang an.

6

Laufendes Rebalancing

Einmal im Jahr schauen wir gemeinsam, ob die Gewichtung noch stimmt, ob sich deine Situation geändert hat und ob Anpassungen nötig sind. Vermögensaufbau ist kein "set and forget" für immer – aber auch kein täglicher Stress.

Für wen ist Vermögensaufbau mit mir sinnvoll?

Für jeden, der mehr aus seinem Geld machen will – egal ob du 100 oder 10.000 Euro monatlich zur Seite legen kannst. Besonders profitieren:

Geldanlage ist keine Wissenschaft für Experten. Es sind ein paar klare Prinzipien: Früher starten, breit streuen, Kosten minimieren, Steuern optimieren, den Kurs halten. Das lerne ich mit dir gemeinsam.

Häufige Fragen zum Vermögensaufbau

Heutzutage kannst du bei den meisten Neobrokers mit 1 Euro pro Monat starten. Für einen sinnvollen ETF-Sparplan empfehle ich mindestens 25-50 Euro monatlich, damit Transaktionskosten nicht zu sehr ins Gewicht fallen. Wichtiger als der Startbetrag ist, dass du überhaupt anfängst und regelmäßig sparst. Klein anfangen und steigern ist besser als gar nicht anfangen.

Für die meisten Einsteiger empfehle ich einen globalen Aktien-ETF auf den MSCI World oder den FTSE All-World. Diese bilden hunderte bis tausende Unternehmen aus aller Welt ab und bieten maximale Streuung bei minimalen Kosten (0,07-0,22% Jahreskosten). Bekannte Anbieter sind iShares, Vanguard und Amundi. Welcher genau zu dir passt, hängt von deinem Broker und Steuerstatus ab.

Marktcrashs gehören dazu. Der MSCI World hat seit 1987 jeden Crash erholt – oft stärker als vorher. Bei einem Sparplan ist ein Crash sogar positiv: Du kaufst günstiger ein. Die größte Gefahr ist, in Panik zu verkaufen. Wer 2009 im Crash verkauft hat, hat einen der besten Nachkauf-Momente der Geschichte verpasst. Deshalb: Nur investieren, was du langfristig nicht brauchst, und den Notgroschen separat halten.

Kryptowährungen wie Bitcoin sind hochspekulative Assets mit extremen Schwankungen. Wer 2021 kaufte, hatte bis 2022 über 70% Verlust. Wer 2022 kaufte, hat seitdem viel gewonnen. Das ist kein Investieren – das ist spekulieren. Wenn du ein gut diversifiziertes Portfolio hast und mit 5-10% Depotanteil in Bitcoin oder Ethereum spekulieren möchtest, ist das dein Entscheid. Als Grundlage für den Vermögensaufbau empfehle ich Krypto nicht.

Es kommt auf den Zins an. Bei Schulden mit hohen Zinsen (z.B. Dispo, 8-15%) solltest du zuerst diese tilgen. Sie sind sicher und erzielt eine Rendite in Höhe des Zinssatzes. Bei günstigem Immobilienkredit (z.B. 2-3%) kann es sinnvoll sein, parallel zu investieren, da die erwartete ETF-Rendite höher ist. Bei mittleren Zinsen (4-6%) ist es eine individuelle Abwägung. Wir schauen uns das gemeinsam an.

Für Aktien-ETFs empfehle ich mindestens 10, besser 15-20+ Jahre. In diesem Zeitraum hat der globale Aktienmarkt historisch immer positiv abgeschlossen – egal wann man eingestiegen ist. Für kurze Zeiträume unter 5 Jahren sind Aktien-ETFs zu riskant. Da sind Festgeld oder Anleihen besser. Je länger der Horizont, desto höher kann der Aktienanteil sein.

Das hängt von deinen Bedürfnissen ab. Für Einsteiger mit Sparplan-Fokus sind Neobroker wie Trade Republic oder Scalable Capital sehr günstig (ab 0 Euro Kosten pro Sparrate). Für erfahrenere Anleger mit Direktkaufwunsch sind ING oder Comdirect solide Alternativen mit breitem Angebot. Wichtig: Achte auf Einlagensicherung, Regulierung in Deutschland/EU und niedrige laufende Kosten. Ich helfe dir, den passenden Broker auszuwählen.

Starte deinen Vermögensaufbau

Im kostenlosen Erstgespräch entwickeln wir gemeinsam deine persönliche Anlagestrategie.

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